Dronning Sonja og dagleg leiar Anne Kjos-Wenjum Armas. Foto: Sunnmørsposten   Reinsdyr   mineralutstilling ved Jostedalsbreen Nasjonalparksenter

 

     

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Kulturgeschichte (Nutzung des Gebietes)

Früher führte ein Handelsweg über den Gletscher. Viehtreiber brachten Jungtiere aus Westnorwegen über den Gletscher, um sie dann auf den Märkten in Südostnorwegen zu verkaufen.

Geführte Gletschertouren gab es bereits Ende des 19. Jahrhunderts.

Erfahrene ortskundige führten die ersten Touristen über das Eis. 1890 registrierte der norwegische Bergwanderverein 18 Führer auf dem Jostedalsbre

Tierwelt

Im Strynefjell-Gebirge gibt es einen der größten Rentierbestände Norwegens. 

Hier in den Bergen sind auch Spuren vom Vielfrass zu finden, der sich häufig in der Nähe von Rentieren aufhält. In den Tälern rund um den Jostedalsbreen ist der Luchs heimisch. Früher gab es hier auch Wölfe und Braunbären. Heute streifen nur noch einzelne Tiere die Region. Stryn gehört zu den Gemeinden mit den höchsten Rotwildbeständen in Sogn og Fjordane. Rotwild lebt in kleinen Rudeln und ist in allen Gebieten rund um den Gletscher verbreitet.

Der Berglemming ist in Norwegens Bergen weit verbreitet. Die Bestandsgrößen unterliegen starken Schwankungen und erreichen jedes 3. und 4. Jahr ihren Höhepunkt, dem so genannten Lemmingjahr.

Lawinen

Jedes Jahr gehen unzählige Lawinen mit Schnee und Geröll ab. 1905 und 1936 fielen große Gesteinsmassen in den See Lovatn. Dies löste 1936 eine 70 Meter hohe Flutwelle aus, die ein ganzes Dorf verschluckte.

Im Sunndalen gibt es im Frühjahr fast jährlich Schneelawinen. Manche von ihnen sind seh gewaltig. Das mitgeführte Material staut den gesamten Flusslauf auf, so dass sich ein natürlicher Damm bildet. Wird der Druck der Wassermassen zu groß, bricht eine Flutwelle aus Wasser und Eis ins Tal, die an den Häusern in Folven bis zu 12 Meter hoch sein kann (Mai 1995).

Geologie

Das Grundgestein dieser Gegend besteht hauptsächlich aus Gneis, Granit und Gabbro. 40 Eiszeiten gestalteten die Landschaft so wie sie heute zu sehen ist. Die Gletscher formten die charakteristischen U -Täler, schliffen die Felsen glatt und hinterließen Seen und tiefe Fjorde.

Norwegens Nationalstein ist der rosafarbene Thulitt. Der Stein der Provinz Sogn og Fjordane ist der grünliche Eklogitt. Er ist mit 3,3 kg pro Liter der schwerste Stein der Welt.